Skitouren Durchquerung Tirol & Vorarlberg

Die Idee das Tiroler Oberland & Vorarlberg's Oberland zu Durchqueren

Der Gedanke ist von Bludenz bis Kurzras in Südtirol, über das Kaunertal zu touren und wieder zurück, über den Arlberg nach Bludenz.
Keine Abfahrtsroute folgt der Aufstiegsroute. Jeden Tag befindet man sich in völlig neuem Terrain.

Die Ötztaler Alpen bieten den imposantesten Spielplatz für Skitourengeher in Österreich. Die optimale touristische Infrastruktur in Tirol lässt aus einem extremen Skitourenmonat ein Wohlfühlprogramm werden. 
Somit finden alle Übernachtung entspannt in Hotel’s und Pensionen in den Tourismusorten statt. Speziell nach langen Gletschertouren ist ein Wellnesbereich und ein Gängemenü am Abend vorteilhaft für die Motivation am nächsten Tourentag. 
Einen Ausreißer haben wir. Das Hochjochhospiz auf 2400m wird uns in der Mitte der Tour beherbergen.

Ostern fällt 2024 in den März. Bei Tourstart Anfang April bieten uns geringe Buchungsauslastung, der Hotels und Pensionen maximale Flexibilität bei der spontanen Tourenplanung.

Die Tage splitten sich in 5 Gletschertouren und 4 klassischen Skitouren. Es wird unvermeidlich einige Downday’s geben und somit kann man mit 15 Reisetagen rechnen.

Der Plan

Die Tour bietet bei den Gipfeln und den Übernachtungsorten großen Spielraum.
Hier folgt die Abfolge der besuchten Gebiete. Die zugehörigen Ortschaften für die Zwischenstopps sind für die Skitour variabel anpassbar.

  1. Silvretta
    Bludenz bis Ischgl
  2. Paznaun Ischgl 
    Ischgl bis Prutz
  3. Kaunertal Gepatschferner
    Prutz bis Hochjoch Hospiz
  4. Schnalstal
    Hochjoch Hospiz bis Kurzras
  5. Ötztal
    Kurzras bis Sölden
  6. Pitztal
    Sölden bis Mandarfen
  7. Kaunertal Wurmtaler Joch
    Mandarfen bis Prutz
  8. Serfaus Fiss Ladis
    Prutz bis See
  9. Arlberg
    Kappel bis Bludenz

1. Silvretta

Bludenz bis Ischgl

Mit der Schnellbahn geht es von Bludenz nach Schruns und von dort mit dem Bus nach Partenen. Die Vermuntbahn shuttelt zum Tunnelbus, der uns auf die Bielerhöhe bringt.

Von dort gibt es einige Möglichkeiten nach Ischgl zu kommen und ich liste sie von leicht zu schwieriger auf:

  1. Direkt von der Bielerhöhe bergab entlang der verschneiten Silvretta Hochalpenstraße nach Wirl und von dort mit dem Bus weiter nach Ischgl.
    Tiefenmeter ca. 390m, Distanz bergab ca. 7km
  2. Durch die Tiroler Scharte und nach Lust und Laune auf den Tiroler Kopf oder Ochsenkopf. Danach geht`s durch das Jamtal nach Galtür und von dort mit dem Bus nach Ischgl.
    Höhenmeter ca. 900m, Distanz bergauf ca. 7km, Tiefenmeter ca. 1310m, Distanz bergab ca. 13km (Variante Tiroler Scharte)
  3. Auf die Dreiländerspitze, wobei der Gipfel sehr ausgesetzt ist. Anschließend geht es auch hier über das Jamtal nach Galtür und weiter mit den Öffi’s nach Ischgl.
    Höhenmeter ca. 1157m, Distanz bergauf ca. 9km, Tiefenmeter ca. 1587m, Distanz bergab ca. 15km

Die Tour durch die Tiroler Scharte habe ich in der folgenden Fatmap Route grob nachgezeichnet.

2. Paznaun Ischgl

Ischgl bis Prutz

In Ischgl startet die 2. Etappe je nach Unterkunftsort mit der Fimbabahn, Silvrettabahn oder der Padratschgratbahn. Weiter geht es mit der Flimjochbahn und eine Abfahrt bringt uns zur Visnitzbahn. Eine rote Piste führt uns zur Grivaleabahn, wobei ihre Bergstation unser Startpunkt für die neue Skitour ist. 

Wieder einige Möglichkeiten um zu unserem nächsten Unterkunftsort Prutz zu gelangen:

  1. Die Direkte nach Spiss hat einen Aufstieg von 100m und eine Distanz von 300m, jedoch führt sie durch ein enges Tal mit wenig Abfahrtgenuss.
  2. Die Route nach Spiss über die Fließer Alpe hat einen Aufstieg von 200m und eine Distanz von 1,5km. Eine flache gemütliche lohnenswerte Abfahrt steht zur Verfügung. Von Spiss aus geht es mit dem Bus nach Pfunds mittels Umstieg auf die Linie 210 nach Prutz. Die Linie 212 von Spiss nach Pfunds fällt an Wochenenden aus und die letzte Fahrt ist um 16:30 ausgeschrieben.
    Spiss liegt auf 1700m Seehöhe.
  3. Eine Variante direkt nach Pfunds verläuft vorbei am Früdigerkopf. Diese ist als Fatmaproute dargestellt. Insgesamt  sind 16,5km, 825 Höhenmeter und 2478 Tiefenmeter zu genießen. Da die Abfahrt Richtung Pfunds südostseitig bis auf 1050m führt, muss mit Schneemangel gerechnet werden.
  4. Skitour ins Skigebiet Serfaus Fiss Ladis ist mit einer flachen Wanderung zu vergleichen. Von der Grivaleabahn (Ischgl) bis zum Hexensattel (Serfaus) sind es ca. 8km. Durch das Skigebiet wird bis Ladis gegondelt und von dort geht es mit dem Bus nach Prutz.

3. Kaunertal Gepatschferner

Prutz bis Hochjoch Hospiz

Das Gletscherhighlight ist er dritte Abschnitt vom Gepatschferner über den zusammenhängenden Kesselwandferner. Wir durchqueren die größte Eisfläche Österreichs.

Mit dem Bus geht auf den Gletscherparkplatz auf 2700m. Der Schlepplift Nörderjochbahn 2 bringt uns auf 2890m.Nach einem kurzen Aufstieg zum Nörderjoch, verläuft die Tour weiter, über den Nördergrat auf den Gepatschferner. Vom Gepatschferner zum Kesselwandferner und weiter zum Hochjochhospiz. 10,3km Gesamtlänge, 538 Höhenmeter Aufstieg und 1020m Abfahrt sind bei dieser Gletschertour geboten.

4. Schnalstal

Hochjoch Hospiz bis Kurzras

Diese Tour gibt es in der On und Off Piste Version.
Der Aufstieg bleibt dabei der gleiche. Eine kurze Abfahrt vom Hochjoch Hospiz zur Ötztaler Ache bringt uns zum Auffellplatz. Vorbei am Hochjochferner gelangen wir durch ein flaches Tal ins Gletscherskigebiet Schnalstal.

Bis ins Skigebiet haben wir 700hm zurückgelegt und können von dort über die Skipiste direkt nach Kurzras abfahren.

300 Extrahöhenmeter bringen uns zur Bergstation des Finail Schleppliftes. Diese können mit dem Gletschersee 1 Sessellift und dem Finailschlepplift zurückgelegt werden.
Wir drehen uns von Nord auf Süd und fahren ca. 1200hm im Gelände bis zum Finailhof.
Je nach Schneelage kann Richtung Bushaltestelle Gerstgras mit den Skiern abgefahren werden. Ein Kilomter muss zu Fuß, leicht bergauf entlang der Straße zurückgelegt werden. Das Taxi bringt uns direkt vom Finailhof nach Kurzras.

5. Ötztal

Kurzras bis Sölden

Für die Tour nach Sölden nehmen wir den dritthöchsten Berg Österreichs mit. Mit Hilfe der Lifte des Gletscherskigebiets Schnalstal müssen für die Weißkugel (3738m) lediglich 1000hm zurückgelegt werden. 

Startpunkt ist die Bergstation des Sessellifts Teufelsegg. Entlang des Wanderweges erreichen wir einen Grat, der für uns die Tür zum Hintereisferner öffnet. Der Hintereisferner ist nach dem Abriss der Pasterze 2023 nun der längste Gletscher Österreichs. 2023 ist er umfangreicher Forschungen unterzogen worden.

Als Aperitiv spendiert uns der Hintereisferner eine Abfahrt von 200hm.

Von nun an geht es durch den gigantischen Windkolk, rund um die Innere Quellspitze hinauf auf die Weißkugel. Dieser Gipfel markiert den Wendepunkt unserer Tour. Von nun an geht es wieder Richtung Bludenz.

Die Aufstiegsspur ist eine Möglichkeit der Abfahrt. Um ein Rundtourgefühl zu bekommen, gibt es die Variante  östlich direkt unter dem Gipfel abzufahren. Die Abfahrt geht am Hochjoch Hospiz vorbei und folgt der Ötztaler Ache bis nach Rofen. Zwischen Hochjoch Hospiz und Rofen erwartet uns ein seitlich abschüssiges Gelände. Es hat sich bewährt auf diesem Pfad 1km mit den Steigeisen zu gehen, da sonst erhöhte Absturzgefahr Richtung Ötztaler Ache herrscht.

Von Rofen bringt uns ein Taxi nach Sölden, wo wir übernachten.

6. Pitztal

Sölden bis Mandarfen

Mit den 300hm auf den linken Fernerkogel gönnen wir uns eine Verschnaufpause nach der langen Tour auf die Weißkugel. 

Wir beginnen mit der Giggijochbahn, anschließend geht es mit dem Hainbachkarsessellift hoch, weiter bringt uns der Einzeiger Sessellift, der uns zum letzten Lift bring, die Schwarze Schneid.

Die erste Abfahrt verläuft über die blaue Piste hinunter zu dem Punkt an dem sich Schwarze Schneid und der Karleskogellift schneiden. Von dort verläuft ein steiler Einstieg zum Hängenden Ferner. 

Entlang des Hängenden Ferners geht es hoch zum linken Fernerkogel auf 3277m.

Für die Abfahrt umrunden wir den Ber zu 3/4 und fahren im letzten Teil über den Mittelbergferner ab. Die Notabfahrt wird unsere Wahl, falls diese nicht gesperrt ist. Im Falle einer Sperre nehmen wir die Gletscherseebahn und den Gletscherexpress um zu unserem nächsten Quartier in Mandarfen zu kommen.

7. Kaunertal Wurmtaler Joch

Mandarfen bis Prutz

Die Tour zum Wurmtaler Joch beginnt mit der Riffelseebahn und weiter über den Grubenkopfsessellift. Es gibt 3 verschiedene Varianten um ins Riffelbachtal zu gelangen. Direkt von der Bergstation in die steilen, nordostseitigen Rinnen. Die kurze Rinne wie in der Fatmap Route oder noch weiter unten herum um den flachest möglichen Einstieg zu nehmen.
Zu unserer Linken führt uns eine steile Felswand direkt zum Wurmtaler Joch.
Der Aufstieg beläuft sich auf 700hm und 4km.

Entlang des Wurmtals nähern wir uns dem Gepatschspeicher. Kurz vor dem See wird es steil und abschüssig, deswegen halten wir uns auf 2300 Höhenmetern Skiers Right, damit wir die Hapmesböden erreichen, die letztendlich in eine Forststraße münden. Die Forststraße bringt uns zur gleichnamigen Bushaltestelle Hapmes.
Mit dem Bus oder per Anhalter geht es nach Prutz.

8. Serfaus Fiss Ladis

Prutz bis Kappel

Zu dieser Tour gibt es viele Varianten. Die steilen Touren führen über den Furkler, den Arezkopf oder über den Hexenkopf. Der Arezkopf weist die steilste Abfahrt auf und hat den kürzesten Aufstieg. In diesem Beitrag stelle ich die flachste Variante vor. Sie verläuft über die Östliche Fließer Scharte. 

Mit dem Skibus geht es von Prutz nach Fiss. Hier genießen wir einen halben Skitag um bis zur Bergstation des Masnerkopf zu gelangen.
Die folgenden Lifte bringen uns  zum Ausgangspunkt:

  1. Waldbahn
  2. Komperdellbahn
  3. Lazidbahn
  4. Scheidbahn
  5. Pezidbahn
  6. Masnerkopfbahn

Mit einer längeren Abfahrt relativ zum Aufstieg geht es zur Ochsenscharte. Von der Ochsenscharte kann direkt zur Östlichen Fließer Scharte abgefahren werden. 120hm Aufstieg haben wir bei dieser Tour. Es wird schon spürbar, dass wir dem Freerideparadies Arlberg näher kommen.

Hinunter geht es entlang des Flatbachtals. Auf 1770m verläuft eine eine Forststraße Skiers Right nach See. Direkt bei der Talstation der Medrigjochbahn befindet sich auch die Bushaltestelle für die Fahrt nach Kappel.

9. Arlberg

Kappel bis Bludenz

Zum Ausklingen sind 3 grandiose Abfahrten ohne Aufstieg geplant. 

9.1 Malfontal

Die Diasbahn, die Ablittbahn und der Ablittkopfsessellift bringen uns auf den Ablittkopf. 

Wir fahren nordwestlich Richtung Talboden des Malfontals ab. Eine lange Abfahrt vorbei an der hinteren Malfonalpe bringt uns zu den ersten Häusern von Pettneu. Hier zweigen wir Skiers Left zur Bushaltestelle Pettneu Wellnespark West ab.
Mit dem Bus geht nach St. Anton.

9.2 Valluga

Von St. Anton starten wir mit der Galzigbahn, steigen um auf die Valluga1 und ganz nach oben geht es in der engen Kabine der Valluga2.

Je nach Verhältnissen können wir zwischen Valluga West oder Valluga Nord wählen. In beiden Fällen enden wir an der Talstation der Trittalpbahn, die uns nach Zürs bringt.

9.3 Kellerstieg zu Hölltobel

In Zürs nehmen wir die Trittkopfbahn und steigen bei der Mittelstation aus. Eine Querung Richtung Süden bringt uns zum Einstieg in die Kellerstiege. Die ca. 3m breite Rinne bringt uns 50m links zum Einstieg in den Hölltobel. Der Hölltobel führt uns unter die Flexengalerie durch. Hier beginnt ein südseitiger Grashang der öfters unter Schneemangel leidet. Bei geringer Schneehöhe ist vorab auf die Variante „Gofri“ über die Flexengalerie umzusteigen.
Beide Varianten enden in Stuben. 

Mit dem Bus geht es von Stuben NonStop zurück nach Bludenz

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OChain

OChain – indications of it’s function

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